Zwiebelprinzip

Was ziehe ich zu welcher Jahreszeit beim Sport an? Im Sommer ist die Wahl der Laufbekleidung noch recht einfach. Ab zirka 20 Grad aufwärts trägst du am besten wahlweise Shorts oder kurze Tights, oben herum genügt ein Shirt oder Singlet. Wer zudem seine Haut noch effektiv mit Sonnenschutzcreme einreibt, hat eigentlich alles richtig gemacht.
Im Herbst und Winter ist die Wahl dagegen nicht so einfach. Was trage ich bei 15 Grad zum Laufen? Und was ziehe ich bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius an? Grundsätzlich hat jeder Mensch ein anderes Kälteempfinden. Da wir ungern frieren, neigen wir aber dazu, uns bei herbst- und winterlichen Läufen zu dick einzupacken. Besonders im Winter stimmt der Wert auf dem Thermometer bei windigem Wetter mit der gefühlten Temperatur oft nicht überein. Deshalb empfiehlt es sich für Herbst- und Winterläufe bei der Laufbekleidung das „Zwiebelprinzip“ anzuwenden. Trage unter der Laufjacke zwei Schichten, sodass du bei Bedarf eine Schicht ablegen kannst.

Zwiebel1

Wichtig ist schon die erste „Zwiebel“-Schicht – die Unterwäsche. Sie soll Feuchtigkeit optimal nach außen weiterleiten. Nur so bleibt die Haut auch beim Sporttreiben angenehm trocken und warm.

Zwiebel2

Die mittlere Schicht soll den Körper bei kühlem Wetter wärmen und so für ein angenehmes Körpergefühl sorgen. Sie besteht meist aus kurz- und langärmeligen Shirts. Neben der Wärmefunktion soll sie, ebenso wie bereits die Unterwäsche, vom Körper produzierte Feuchtigkeit weiter nach außen leiten.

Zwiebel3

Die äußerste Schicht bietet Schutz vor Wind und Wasser. Sie kann aus einer Softshell-Jacke, einer Laminat-Jacke oder auch einer Mikrofaserjacke bestehen. Selbst bei leichten Minustemperaturen sind solche Funktionsjacken noch eine hervorragende Wahl. Grundsätzlich ist bei Laufbekleidung im Winter nicht entscheidend, wie man die ersten fünf Minuten empfindet, denn der Körper erreicht erst nach rund einem Kilometer seine „Betriebstemperatur“. Und plötzlich stellst du fest, dass dir „ganz schön warm“ wird.

RUNNERS POINT setzt bei seinen Laufjacken Materialien ein, die vor kühlem Wind schützen, gleichzeitig aber atmungsaktiv sind. Das bedeutet: Der Schweiß dringt von innen nach außen, während Nässe und Wind nicht an den Körper gelangen. Unbedingt warm sollte man im Winter auf jeden Fall seinen Kopf halten. Schließlich verliert ein Läufer rund 30 Prozent der Wärme über den Kopf. Deshalb ist der Kauf einer Mütze eine sinnvolle Investition für kalte Wintertage.